Minimalistische Essensvorräte für ein Wochenende Camping oder Segeln

Den konsumfreien Mittwoch habe ich mit links gemeistert, da ich direkt nach der Arbeit von lieben Kollegen zum Essen bei ihnen zu Hause eingeladen war. Keine Zeit zum Shopping! Es gab köstliche Tomaten und Paprikas aus ihrem eigenen neuen Gewächshaus, das die zwei aus ausrangierten Fenstern gebaut haben. Tolles Upcycling!

Nächstes Wochenende werden mein Patenkind und ich auf meinem Segelboot Shadow  Kerstin und Segelyacht Shadow verbringen. Dort fehlt ähnlich wie beim Camping ein Kühlschrank und fließendes Wasser.

Natürlich macht frische Luft richtig hungrig. Gleichzeitig will ich keine Tonnen an Lebensmitteln mitschleppen. Und das ist wörtlich zu nehmen, denn vom Parkplatz zum Boot sind bestimmt 600 Meter zu Fuß zu bewältigen.

Hier meine Packliste:

  • 2 x 8 Liter Leitungswasser in Kanistern
  • 6x 0,5 Liter Holunderlimo (so etwas zuckerhaltiges darf man bei der Patin trinken)
  • 1 Packung Kirschtee- Beutel (für einen warmen Tee nach dem Schwimmen oder der kühlen Nacht)
  • 1 Packung Toast, 1 Glas Nutoka, 1 Packung Margarine (Schokotoast aus dem Sandwichmaker für ein warmes Frühstück)
  • 1 Packung Gummibärchen, 1 Packung Kartoffel- Chips, 1 Tüte Mini- Salami
  • 1 Packung Spaghetti, 1 Zucchini und 1 Tüte fertige Gemüse- Tomatensoße
  • 1 Packung Spiralnudeln und Tomaten- Pesto (Notfall für den Regentag; Alternative: eine Pizza vom Italiener zum Mitnehmen holen und teilen)
  • 1 Küchenrolle (das Allround- Talent zum Putzen)
  • 1 Rolle Klopapier

Das wäre dann alles. Den Sixpack Limo habe ich in einer Tragetasche verstaut, die man über die Schulter hängen kann. Alle Essensvorräte passen in einen einzigen Jutebeutel, der sich prima zusammenfalten lässt, wenn die Sachen aufgefuttert sind.

Die Küchenutensilien sind dauerhaft auf dem Schiff gelagert. Ansonsten könnte man auf der obigen List Salz, Kochtopf, Müllbeutel, Spülmittel, Schwamm und Geschirrtuch ergänzen.

Zur Unterhaltung warten auf der Shadow vier CDs mit Kinderhörspielen und zwei Kartenspiele auf junge Besucher.

Welche Ideen fallen Euch ein, um ein Camping- Wochenende ganz simpel zu gestalten?

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Bettgeschichten

Gerade bei der Bettwäsche, Bettdecken und Kissen könnt Ihr jede Menge Platz in Euren Schränken oder Truhen sparen.

Erste Maßnahme wäre, dass Ihr nur pro Person eine einzige Bettdecke verwendet, die das ganze Jahr angenehm wärmt und in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Im den kühlen Monaten könnt Ihr dünne Fleece- Decken als Ergänzung dazu verwenden.

Zweite Idee: Die Bettdecken für Besucher abschaffen. Auf meinen seltenen Übernachtungsbesuch warteten bisher zwei Fleece- Schlafsäcke, die ich das restliche Jahr in einer luftdichten Box auf dem Dachboden aufbewahrte, und zwei Sofakissen wurden überzogen und als Kopfkissen eingesetzt. Die Schwiegereltern hatten eine noch bessere Idee und brachten selbst ihr Bettzeug im Auto mit. Seit das Schlafsofa entsorgt wurde, übernachten die Gäste einfach im Hotel im Nachbardorf. Ab 40 sind wir und unsere Gäste definitiv aus dem Alter heraus, in dem man auf unbequemen Gästesofas oder dem Fußboden übernachtet.

Drittens: Trocknergeeignete Bettwäsche und Laken. Sie wären im ständigen Einsatz und keine Ersatzsets im Schrank nötig. Soweit zum Idealzustand. Unsere Bettlaken wasche ich morgens, werfe sie mittags in den Trockner und ziehe sie nachmittags wieder auf die Matratze. In diesem Bereich funktioniert meine dritte Idee. Leider eignet sich meine Winterbettwäsche nicht für den Trockner. Hier gibt es pro Person ein zweites Set, wenn das andere im Winter tagelang auf der Wäscheleine hängt.  Die Sommer- bettwäsche könnte ich theoretisch auf ein Set pro Person reduzieren und die Idee umsetzen, möchte aber im Sommer den Trockner nicht benutzen.

Vierte Anregung: Fixer Wäschetag. Um nicht im Wäscheberg zu ersticken, wasche ich die Bettwäsche immer an einem Tag, an dem die restliche Wäsche fertig ist. Mir persönlich passt am besten der erste Sonntag des Monats.

In diesem Sinne: Wasser marsch!

 

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Geschäftsreisen statt konsumfrei

Auf Geschäftsreisen neigt man dazu, sich total ungesund zu ernähren und zu wenig zu trinken. Um dieses Mal weniger Überteuertes unterwegs an den Tankstellen zu kaufen, packte ich für Hinfahrt und Rückfahrt jeweils eine Flasche Wasser ein und einen Apfel.

Abends gab ich gerne etwas Geld aus. Zusammen mit den Kollegen ging es in den Biergarten „Gehrenberg“ am Bodensee mit traumhaften Blick über den See und auf die Schweizer Alpen. Von den fünfzehn Ingenieuren kannte ich vorher nur drei persönlich. Schon für die neuen Kontakte hat sich die Reise gelohnt. Zum Sonnenuntergang lotste uns ein einheimischer Kollege auf die Seebrücke in Immenstaad. Das Wasser wechselte von Türkis auf Abendrot- Rosa und auf Dunkelblau. Segelboote fuhren in den benachbarten Hafen ein. Wunderschön! (Und ganz kostenlos.)

Diese Woche hatte ich für den konsumfreien Mittwoch ein Pausenbrot für das Mittagessen dabei. Doch kurzfristig musste ich nach dem Fussball- Spiel noch in der Firma arbeiten. So gab es zum Abendessen ein belegtes Brötchen aus dem Automaten. Geschmacklich besser als erwartet.

Und, wie könnt Ihr auf Geschäftsreisen sparen?

 

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Kundenkarten und Online Shopping von Kleidung

Meinen konsumfreien Tag verbrachte ich mit Urlaub auf Balkonien. Ich hatte mir vorgenommen maximal von 7 – 10 Uhr Hausarbeit zu machen und den restlichen kinderfreien Tag mit Lesen und süßen Nichtstun zu verbringen.

Kaum hatte ich dem Schulbus meines Sohnes hinterher gewunken, schaltete ich das Frühstücksfernsehen ein und schraubte nebenbei mit dem Akkuschrauber vier Wandregale in Würfelform zusammen. Darin verstaute ich die gewachsene Sammlung DVDs meines Sohnes, dem Minimalismus fremd liegt. Er schaut nach wie vor mit acht Jahren gerne Kindergartenalter- DVDs wie „Timmy, das Schäfchen“ an und bisher konnte ich kaum DVDs mit auf den Flohmarkt nehmen.

Danach nahm ich mir das Kinderzimmer vor, staubte alle Flugzeuge und Dinosaurier ab, saugte die Teppiche und wischte zwei Spielzeugregalfächer sauber. Die Uhr zeigte 10 Uhr und ich ließ von der Idee ab, die Bücherregale zu putzen.

Mit einer Packung Kekse und der neusten Entdeckung aus der Stadtbücherei „Die Glücksbäckerei“ machte ich es mir auf der Gartenliege gemütlich. In der Mittagshitze schaute ich eine Reisedoku über die „Isle of Man“ auf Arte im kühlen Wohnzimmer an.

 

Tags zuvor hatte ich meine Sommer- Shirts nach oben auf den Stapel geschlichtet und die Pullover nach unten verbannt. Dabei gleich farblich sortiert, damit es schön aussieht. Dieses Jahr 2018 kaufe ich überhaupt keine neue Kleidung und schätze die vorhandenen Teile umso mehr wert. Bei ihrem Anblick habe ich darüber sinniert, aus welchen Läden oder Quellen die Sachen stammen und ab sofort folgendes beschlossen:

Nie wieder Kleidung online oder aus Katalogen einkaufen !!!

Denn entweder passt der Schnitt nicht perfekt, die Farbe ist anders als im Onlineshop/ Katalog abgebildet, der Stoff fasst sich unangenehm an oder irgendwelche Details gefallen mir nicht, die ich Katalog übersehen habe.

Beispiele, die alle in der Spende landeten: Longbluse, die unter allen Blazern hervorspitzt. Sackartige Pullover ohne Taille. Grellblau statt hellblau. Kunstfaseranteil zu hoch, dass der Pulli steif ist. Weiße Spitzenbordüre am Kragen.

Außerdem hatte ich bereits geschrieben, dass ich in meiner Stadt einkaufe, damit die Geschäfte dort nicht aussterben. In einem Laden vor Ort kann ich sofort Farben und Materialien aussuchen, die mich ansprechen. Der Sitz der Kleidung wird in der Umkleidekabine überprüft und der lästige Umtausch oder Retouren entfallen von vorn herein. Und seltsame Details sieht man auf Anhieb.

 

Vor längeren hatte ich gebloggt, dass ich alle Kundennewsletter abstellt habe. Inzwischen habe ich alle Kundenkarten geschreddert. Letztendlich führen solche Karten nicht nur dazu, dass man in den Laden gelockt wird, sondern auch dass man unnötig oder mehr als beabsichtigt einkauft, um die 100 Punkte vollzubekommen oder ähnliches.

Von Punkten kauft man eventuell Sachen ein, die man nicht wirklich braucht und die im schlimmsten Fall über eine „günstige“ Zuzahlung einem das Geld aus der Tasche ziehen.

In diesem Sinne:

Denkt darüber nach, wieviel Euch Eure Kundenkarten wert sind oder was sie Euch sogar kosten.

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Das Glück, Rehe zu füttern

Der konsumfreie Mittwoch fiel den Ferien zum Opfer. Mein Sohn hatte sich gewünscht, die „Blaubären“ (eigentlich Braunbären) im Wildparadies Trippsdrill bei Stuttgart anzuschauen. Im ersten Augenblick fand ich die Eintrittspreise ganz schön gesalzen (11 Euro/ Person), weil ich dachte, es gäbe dafür ein paar Rehe und Wildschweine zu sehen. Im Nachhinein finde ich den Tierpark sein Geld wert. Denn weitere Attraktionen wie Wölfe, Füchse, Luchse, Greifvögel und sogar eine Flugschau der Greifvögel runden das Erlebnis ab.

Die Oma hatte uns ein paar Münzen für das Wildfutter eingesteckt. Als Frühaufsteher waren wir die ersten Besucher des Parks. Begrüßt wurden wir von einem Storchenpaar und drei großen Storchenküken. Selbst auf dem Parkplatz laufen Störche herum und betteln die Besucher nach Futter an. Dann überquerten wir ein Rindergatter- in diesem Fall ein Rehgatter. Es wunderte mich nicht, dass hinter dem ersten Tor sofort das Damwild auf uns zustürmte. Mit dem treuherzigsten aller Augenaufschläge aus Bambi- Augen und einer riesigen, feuchten Hundeschnauze erschnupperten die Tiere die Futtertüten in meiner Handtasche. Thorger versuchte erst, mit spitzen Fingern die Pellets einzeln in das Maul der Rehe zu werfen. Besser gelang die Fütterung der hungrigen Schleckermäuler von der flachen Hand. Wie man Pferde oder Ponys füttert. Die Rehe waren nicht so frech und aufdringlich wie Ziegen. Elegant wie Gazellen trabten sie in den Wald zurück, als ich die Futtertüte einsteckte.

Die Greifvögel beobachtete ich nur aus der Ferne, denn mein Sohn sah nicht ein, einen Umweg zu laufen und wollte direkt zu seinem Ziel, den Braunbären.

Im nächsten Gehege fühlte ich mich in die Zeit der Entstehung der Säugetiere zurück versetzt. Zwerghirsche- nicht größer als eine Katze- liefen uns aus dem Unterholz entgegen. Sie freuten sich über ein paar Pellets. So wie diese Tiere, die ich zum ersten Mal im Leben sah, stelle ich mir das Urpferd vor. Die männlichen Hirsche erinnern an Vampire, denn zwei spitze Eckzähne ragen selbst bei geschlossenen Maul hervor.

Es machte mich sehr glücklich, die Rehe zu füttern und durch den abwechslungsreichen Wald am Stromberg zu schlendern.

Die drei Braunbären bettelten nach Futter und machten Männchen am Zaun. Sah das goldig aus. Von uns bekamen sie kein Futter, denn wir konnten im Gegensatz zu anderen Familien lesen und zwar den Text der Schilder: „Bären füttern verboten“.

An der Waldschänke brannten zwei Feuer, auf denen man gegen eine kleine Gebühr Stockbrot rösten könnte. Doch viel interessanter fand mein Sohn den Spielplatz mit zahlreichen Hängebrücken aus Seilen oder Holz.

Das restliche Futter gab ich dem Rotwild am Parkausgang. Die waren so träge, dass sie im Liegen die Hälse reckten und fraßen.

Ein Ausflug in ein Wildgehege kommt jetzt öfters auf das Ferienprogramm!

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Der minimalistische Kleiderschrank

Wieder verbringe ich ein Jahr, ohne neue Klamotten, Bücher und Zeitschriften für mich zu kaufen.  Dafür, dass es auf Ende Mai zugeht, ist mir der freiwillige Konsumverzicht erstaunlich leicht gefallen.

Eine Ausnahme mache ich für die Schuhe, welche ich ersetze, sobald die Sohlen komplett durchgelaufen sind oder Löcher für unfreiwillige Belüftung sorgen. Typischerweise verschleißen in einem Jahr ein Paar Turnschuhe beim Radfahren und ein Paar Gummistiefel und Garten- Halbschuhe bei der Gartenarbeit. Gleiches gilt für die „Arbeitssocken“, also eigentlich unverwüstliche Stützstrümpfe aus dicken Nylon. In kaputten Schuhen in die Arbeit zu radeln oder unter der Woche extra Strümpfe zu waschen, hatte mich im letzten klamottenfreien Jahr genervt.

Wer ein ähnliches Experiment starten möchte, dem teile ich in diesem Beitrag gerne meine Erkenntnisse aus dem ersten Quartal mit.

Weiße Socken

Nach einem Fussbad in blüten- pollen- gelben Schuhen oder einer schweißtreibenden Radtour werden die schönsten weißen oder hellen Socken unansehnlich gelb. Und bleiben bei Wollwaschgang auch nach der Wäsche vergilbt. Definitiv werde ich diesen Artikel für immer von meiner Einkaufsliste streichen.

Ungewöhnliche Lieblingsfarben

Zählen curry- gelb, rosa oder rot-grüne Kringel zu Euren Lieblingsfarbschema, dürfte eine Kombination der Teile untereinander schwierig werden. Meine persönliche Farbe dunkelblau lässt sich dagegen mit allen kombinieren, was sich in meinem Kleiderschrank befindet. Schwarz und grau hatte ich rigoros gespendet und seitdem nicht mehr nachgekauft. Mein Tipp für Euch: Immer alles in EINER Basisfarbe einkaufen, die Ihr mit anderen Tönen aus dem Farbschema oder passenden Kontrastfarben ergänzen könnt.

Zwillinge

Reduziert sich der Inhalt der Schrankes auf ein Minimum, zum Beispiel 100 Kleidungsstücke, finde ich trotzdem Doppelungen unverzichtbar. Zum Beispiel besitze ich zwei Jeans und zwei Leggings. Ich kann eine davon anziehen, während der Zwilling auf der Wäscheleine im Wind flattert. Findet Ihr eine Jeans, die auch am zweiten Tag des Tragens super sitzt, kauft ruhig dasselbe Modell ein weiteres Mal. Meine Lieblingsjeans wasche ich schnell am Samstag nach dem Einkaufen, damit sie bis Montag wieder trocknet. Nummer Zwei wartet im Schrank auf ihren Einsatz im „Notfall“ wie spontan auftretenden Zahnpasta-oder Teeflecken.

Blusen mit Krempelärmeln

Wer in unseren nordeuropäischen Breitengraden im klimatisierten Bürogebäuden arbeitet, kann auf kurzärmelige Blusen oder Tops für den Sommer komplett verzichten. Die meisten Blusen haben zufällig Ärmel mit Band zum Hochkrempeln und ich trage sie von Frühling und Sommer bis zum Herbst. Normale Hemdblusen könnt Ihr ebenso im Sommer an den Bündchen zweimal oder dreimal umschlagen. Fertig ist die Sommerbluse.

Stil finden und dabei bleiben

Sportlich- chic geht es im blauen Anzug in das Büro. In der Freizeit trage ich Jeans und T- Shirt. So gesehen könnte ich jegliche Sommerkleider, Röcke, Strumpfhosen und zugehörigen Jäcken eigentlich spenden. Die Kleidung lässt sich viel besser kombinieren, wenn Ihr Eurem Stil (Sixties, Paisley-Muster,…) findet und ihm treu bleibt.

Welche Tipps habt Ihr für mich? Hinterlasst gerne einen Kommentar.

 

 

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Ideen zur Urlaubsplanung

Aus dem konsumfreien Mittwoch wurde nichts. Mitgebrachtes Pausenbrot und Schokolade von daheim hatte ich am Vormittag weggefuttert und holte nachmittags Nachschub am Kiosk. Einerseits ein typischer Fall von Plan versus Realität andererseits ärgere ich mich über meine Bequemlichkeit. Soviel dazu.

Bald stehen die Pfingstferien und die Sommerferien an und ich überlege, was wir als Familie unternehmen können. Wir werden nämlich zu Hause bleiben.

Die Vorfreude auf den Urlaub ist manchmal besser als der Urlaub selbst.

Während früher mein Urlaub in richtiggehenden Freizeitstress ausartete, weil ich für jeden Tag ein anderes Event plante, achte ich inzwischen darauf, dass genug Zeit für Erholung zu Hause bleibt. Heute morgen hörte ich im Radio, Kinder sollten sich in den Ferien ruhig langweilen dürfen und sie würden dann kreativ werden. Vor Letzterem dürfte ich so manche Mutter fürchten.

Meine Ferienplanung  funktioniert heutzutage nach dem folgenden Schema:

  • 1 Tag Ausflug
  • 1 oder 2 Tage Daheim
  • 1 Tag Ausflug
  • 1 oder 2 Tage Daheim
  • Am Wochenende immer Daheim (ist alles überfüllt mit Familien und Wochenendtouristen)

Diese ausgewogene Mischung sorgt dafür, dass die Familie etwas erlebt und gleichzeitig ausreichend Zeit zur Entspannung hat. Für die Pfingstferien stehen Ausflüge in den Stuttgarter Zoo „Wilmelma“, den Freizeitpark Trippsdrill, zum Qi-Gong-Tag an den Brombachsee, zum Segeln mit meiner Freundin Vera an den Brombachsee und in das Schwimmbad „Westbad“ auf dem Programm.

Auf Reisen gehen wir nach derselben Logik vor:

  • 1 Tag Sightseeing
  • 1 oder 2 Tage Strandtag
  • 1 Tag Sightseeing
  • 1 oder 2 Tage Strandtag usw.

Dabei darf sich jedes Familienmitglied eine Sehenswürdigkeit nach seinem Geschmack aussuchen und alle müssen mit. Beispiel für gelungene Ostseeferien an der Kieler Förde: Hai- Aquarium (Sohn), Historisches Museum (Mann) und Kulissen der Fernsehserie „Küstenwache“ (ich).

Auf langfristig geplante Arzttermine zur Vorsorge sollte man in dem Urlaub verzichten. Früher glaubte ich, es wäre praktisch, im Urlaub Arzttermine zu erledigen. Doch wer sitzt gerne im Urlaub stundenlang in verschiedenen Wartezimmern? Wird das ein schöner Urlaubstag?! Inzwischen plane ich die Arzttermine lieber abends nach der Arbeit während normalen Arbeitsalltagswochen.

Welche Ideen für einen Urlaub nach Eurem Geschmack fallen Euch ein?

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