Tipp für Frugalisten/ Minimalisten: Frühstücken

Dieser Tipp ist zwar nicht neu, aber genial.

Wer Geld sparen und weniger konsumieren möchte, der sollte den Tag mit einem Frühstück starten, das gut schmeckend, günstig und gleichbleibend ist.

Bisher kam das fertige Schoko- Haferflockenmüsli auf den Frühstückstisch. Milch, Haferflocken und Schokogeschmack erfüllen den Punkt „gut schmeckend„. Ganz mein Gusto. Mein Sohn bleibt bei seinen „Chocolate – Chips“- Müsli und mein Mann bei Toast mit dem Luxusartikel Nutexxx. Was schmeckt Euch persönlich am besten?

Neulich habe ich über den Punkt „Günstiges Frühstück“ nachgedacht. Bisher zahlte ich 2,49 Euro pro 500 Gramm Fertigmüsli. Mein neues Frühstück besteht aus puren, kernigen Haferflocken bei 20% der Kosten: 0,49 EUR pro 500 Gramm. Dazu gebe ich einen Esslöffel (zirka 20 Gramm) Trinkkakao für 2,19 EUR pro 800 Gramm. Somit spare ich knapp 2 Euro pro Woche und 100 Euro im Jahr.

Der dritte Punkt „gleichbleibend“ soll bedeuten, dass Ihr jeden Morgen das Gleiche esst. Bei mir wie gesagt Haferflocken mit Milch. Damit mir das Frühstück nicht zu den Ohren heraushängt, kaufe ich jede Woche eine andere Sorte Obst aus dem Wochenangebot. Somit wechseln sich Erdbeeren mit Heidelbeeren, Äpfeln und Bananen ab. Die Früchteportion teile ich mir zwei bis drei Tage lang mit meinem Sohn, der sie als Obstteller bekommt. Ihr könnt beispielsweise Eier mit Speck essen und diese Zutaten täglich variieren: Spiegelei mit Pfeffer auf Brot, Rührei mit Speckwürfeln und Tiefkühlschnittlauch, Bagel mit Ei und Speckstreifen und Salatblättern, und so weiter.

Außerdem könnt Ihr durch das „Frühstück Daheim“ Eure Ausgaben generell reduzieren und etwas für die Gesundheit und gegen die Müllberge tun: Wer mit vollen Magen das Haus verlässt, spart sich die Euros für Butterbreze und Coffee-to-go beim Bäcker. Wenn das Bäckereifrühstück Euch 5 Euro kostet, dann gebt Ihr 1.000 Euro dafür im Arbeitsjahr aus. Ich Zuckermäulchen würde eher zum Schokocroissant greifen. Dieser Snack hat mehr Kalorien als Müsli. Das Gros der Wegwerf- Kaffeebecher lässt sich nicht recyclen und verursacht unnötige Müllberge. Dadurch, dass meine Familie immer das Gleiche frühstückt, wird kein Magerquark oder Wurstaufschnitt schlecht, den man eingekauft und dann vergessen hat. Das vermeidet die Verschwendung von Lebensmitteln.

Was wollt Ihr an Euren Essgewohnheiten ändern?

Am Fluss

Fast jeden Abend laufe ich zweihundert Meter zum Fluss. Im milden Abendlicht ist die Landschaft wie mit einem Weichzeichner gemalt. Im Wasser sehe ich kahle Weidenäste- erinnern an blanke Knochen. An Land begegne ich im Frühling zwei ausgebüchstem, schneeweißen Gänsen, die immer an diesem Flussabschnitt brüten. An der steinigen Böschung habe ich die seltene Smaragdeidechse erspäht. Einmal im Winter einen Eisvogel am lehmigen Ufer.

Es tut mir gut, nach sieben Stunden auf dem Bürostuhl etwas Bewegung und frische Luft zu bekommen.

Doch Schluss mit der Romantik. Bei jedem Weg vom Haus zum Ufer und zurück sticht mir der Müll in der Natur ins Auge. Wegen Corona entfällt seit zwei Jahren das gemeinsame Säubern der Flussufer mit dem Bund Naturschutz. Heißt auf bayrisch Ramadama (=Räumen, tun wir).

So macht Kerstin (ich) seit zwei Wochen auch außerhalb von eigenen Haus und Grundstück „klar Schiff“, nimmt täglich ein Stück Müll mit und entsorgt es in der richtigen Tonne.

Bisher aufgesammelt: Vier braune Bierflaschen, eine Wodkaflasche, eine Plastik- Colaflasche, eine saubere, gefaltete FFP2 Maske, einen mehrfach überfahrenen Stoffkindermundschutz mit Walen, eine Bäckereitüte, zwei Schnitzelplastikschalen ohne Fleisch, ein Snickers samt Inhalt (nein, habe ich nicht gefuttert!), Folie von Zigarettenverpackung, eine neue Schraube (vermutlich von Fahrrad abgefallen), verrostete Eisenschiene, kleine Plastikdose, diverse Bonbonpapierchen, schwarze Landwirtschaftsfolie und Kronkorken.

Highlight sind zwei verrostete Wracks von Motorrädern, die jemand an den Waldrand geworfen hat. Diese werde ich beim Schrotthändler abgeben, sobald mein Mann sie mit der Flex in transportable Kleinteile geschnitten hat. Ich werde berichten.

Was könnt Ihr Gutes für die Natur tun?

Neues Morgenritual: Ein Zeitplan

Wenn Ihr zu spät aufsteht, schnell einen Kaffee herunterkippt und Euch im Halbschlaf im unaufgeräumten Haus vor den Laptop im Homeoffice setzt, dann ist das ein schlechter Start in den Tag. Ganz sicher. Weiß ich aus Erfahrung.

Mein Morgenprogramm dauert 90 Minuten, von 5:30 Uhr bis 7:00 Uhr. Ich mixe wichtige Pflichten, ungeliebte Arbeiten und Angenehmes miteinander.

Zu meiner Pflicht als Mutter gehört es, meinem Sohn ein Frühstück (Müsli und einen Apfelsaft) hinzustellen, Pausenbrote zu schmieren, Pausenobst einzupacken, ihm die Zähne zu putzen und schultaugliche Kleidung anzuziehen. Damit wir zwei nicht gestresst zum Schulbus rennen müssen, plane ich bewusst fünf Minuten Zeit für Schaukeln im Garten ein und nicht nur dafür. So achte ich auf die Einhaltung folgenden Ab- in- die- Schule- Zeitplans: 6:20 Uhr Frühstück essen- 6:30 Uhr Youtxxx schauen- 6:40 Uhr Zähne putzen- 6:45 Uhr Kleidung anziehen- 6:50 Uhr Gartenzeit- 6:55 Uhr Zeitpuffer- 7:00 Uhr Abfahrt Schulbus. Ich stelle den Küchenwecker auf 6:40 Uhr ein. Mein Sohn weiß dann, dass seine Youtxxx- Zeit abgelaufen ist.

Drei ungeliebte Arbeiten erledige ich sofort morgens. Erstens räume ich den Geschirrspüler aus. Zweitens trage ich einen von rund zweihundert Laubsäcken zum Kompostplatz am Hang. Drittens lüfte ich die Bettdecken über dem Balkongeländer und mache das Bett samt Tagesdecke. Die Vorteile: Ich schiebe diese Aufgaben nicht tagsüber vor mir her. Küche und Schlafzimmers strahlen vor Ordnung. Ich kann ohne gedankliche Ablenkung an Hausarbeiten die Arbeit im Homeoffice beginnen. Der Nachteil besteht darin, wegen der Extra- Arbeiten früher aufstehen zu müssen. Im Schlafzimmer habe ich Minimalistin jegliche Deko bis auf Radiowecker und eine Papiertücherbox entrümpelt, damit in zwei Minuten Ordnung herrscht. Die Küchenschränke enthalten weniger Geschirr als früher, sodass ich leichter einräumen kann.

Einige Minuten reserviere ich bewusst für Angenehmes: Ich schreibe zwei Sätze in mein Dankbarkeitstagebuch, stretche den Rücken bei drei Yogaübungen und versuche eine Tasse Tee mit Milch zu genießen statt herunter zu schlingen. Achtsamkeitsübung für Anfänger. Dafür verzichte ich gerne auf zehn Minuten längeren Schlaf.

Für mich geht es beim Minimalismus darum, mehr Zeit für die Familie und Hobbies wie Yoga zu haben. Durch Ordnung mehr Klarheit im Kopf zu erzielen. Gerade morgens bricht das Chaos über die Familie herein, wenn man wie ein aufgescheuchtes Huhn planlos zwischen Kinderzimmer, Küche und Bad herumrennt.

Braucht Ihr einen Zeitplan für den Morgen?

Frisör daheim

Im Februar wusste niemand, ob die Frisöre im März wieder öffnen werden. Deswegen habe ich einfach die Frisörschere mit den meisten positiven Kritiken gekauft, die 3.000 positive Bewertungen hatte. So viele Kritiker kauft keiner ein, oder? Dem Haarschnitt zu Hause stand nichts im Weg.

Erst habe ich selbst die Spitzen abgeschnitten, sodass das schlimmste Stroh weg war. Das Ergebnis sah etwas schief aus.

Eine Woche später wusch ich mir die Haare extra ausführlich und sprühte Haaröl für die leichtere Kämmbarkeit darauf. Danach kämmte ich minutenlang, als wollte ich Rapunzel Konkurrenz machen. Mit Handtuch unter dem nassen Schopf stellte ich mich mit Schere und Kamm bewaffnet in der Küche auf. Alles perfekt vorbereitet.

Mein Mann sagte noch: „Nach meinem Super- Haarschnitt wirst Du nieder zum Frisör wollen.“ Ich hatte ein bisschen Angst, ob ich entstellt werden könnte und musste gleichzeitig lachen.

Die Sorge war unbegründet. Jens hat als gelernter Steinmetz, ähnlich dem Beruf Bildhauer, ein geübtes Auge und schnitt die Haare wie mit der Wasserwaage gerade ab. Sogar mit seitlicher Stufung, damit sie schöner fallen.

Ich habe 14 Euro gespart: Profihaarschnitt 40 Euro minus 26 Euro Preis der Schere.

Diesen Tipp liest man öfters bei den Frugalisten: Haare selbst schneiden spart Unsummen!

Ich werde zukünftig jedenfalls seltener zum Frisör gehen. Garantiert vor meinem Geburtstag, damit ich mich auf der Feier schön fühle. Das restliche Jahr darf der Laie schnipseln.

Putzlappen statt Küchenrolle

Seit Jahresbeginn habe ich den Tipp umgesetzt, keine Papier- Küchentücher mehr zu benutzen. Stattdessen verwende ich Baumwolllappen. Ich hatte aus Kleinkindzeiten meines Sohnes einen Stapel Frottee- Waschlappen. Diese Waschlappen kann man bei 60 Grad Celsius waschen und im Trockner trocknen.

Nach einer gewissen Umstellungsphase klappte das Benutzen der Putzlappen sehr gut.

Mein erster Griff war wie gewohnt zum Küchenrollenhalter. Deswegen habe ich die Putzlappen als Stapel an den vorigen Standort des Küchenrollenhalters gestellt. Mich selbst ausgetrickst!

Doch wohin mit den nassen, gebrauchten Putzlappen? Zuerst versuchte ich, sie am Backofen- Türgriff zu trocknen und sie später getrocknet in die Schmutzwäschewanne zu legen. Das hat sich nicht bewährt. Besser funktioniert es für mich, die schmutzigen Lappen nass direkt in die Waschmaschine zu werfen und die Tür der Trommel offen zu lassen. Zusammen mit der normalen 60 Grad- Wäsche wird zweimal pro Woche die Maschine gestartet.

Die Ersparnis an Geld kann man fast vernachlässigen. Für acht Rollen pro Monat habe ich 3 Euro bezahlt, also 36 Euro im Jahr. Summiert sich nach 28 Jahren auf 1.000 Euro. Ein kleiner Vorteil besteht darin, dass unsere Menge an Restmüll reduziert wird. Man braucht für 1 Kilogramm Papier 2,2 Kilogramm Holz, Energie und 60 Liter Wasser. Das ist der große Vorteil: Weniger Bäume für Wegwerfpapier fällen und Wasser sparen.

Für folgende zwei Fälle verwenden wir weiterhin Küchenpapier: Katzenkotze und Essensreste samt Öl aus den schmiedeeisernen Pfannen. Beides möchte ich nicht in der Waschmaschine haben.

Wo könnt Ihr Papier sparen?

Sei dankbar für die kleinen Dinge

Dankbarkeit ist ein gutes Gefühl. Wenn ich dankbar dafür bin, was ich bereits habe, fällt es mir leicht, weniger Neues zu kaufen.

Mitten im Corona Lockdown hat unserer Haus gestreikt und die essentiellen Dinge haben nicht mehr funktioniert: Frischwasser und Abwasser.

Erstens konnten wir nicht Duschen, weil die Gülle aus dem Abfluss der Dusche hochkam. Zweitens war das Spülrohr der Toilette undicht und bei jedem Spülgang schwappte Frischwasser auf den Badezimmerboden. Drittens meldete die Kleinkläranlage „Hochwasseralarm“ und das Abwasser wurde nicht abgepumpt.

Die Kanalreinigung kam sofort am Montag überpünktlich um neun Uhr morgens. Das Wochenende verbrachten wir ohne Duschen, weil die Reparatur sonst den doppelten Stundenlohn gekostet hätte. Für das Spülrohr wartete ich vier Wochen auf den Klempner. Die Kläranlage konnte ich dank eines Telefonjokers „Kläranlagenexpertin“ selber reparieren.

Das Wasserchaos hat mich dazu angeregt, darüber nachzudenken, auf was ich im Haus überhaupt nicht verzichten möchte. Das sind recht wenige Dinge und Funktionen:

  • Frischwasser und Abwasser (naheliegend)
  • Saubere Kleidung / Waschmaschine
  • Kühlschrank
  • Herdplatten (Backofen muss nicht sein)
  • Heizung im Winter (könnten auch der Kachelofen im Erdgeschoss und der Holzofen im ersten Stock sein, wenn ich daheim zum schüren bin)
  • Licht (im Notfall gingen Kerzen)
  • Telefon, um Handwerker und Freundinnen anzurufen
  • WLAN für meine berufliche Tätigkeit am Laptop
  • Bequemes Bett, Kopfkissen, Bettdecke
  • Meine Fotoalben
  • Meine zwanzig Lieblingsbücher, die ich immer wieder lese

Dann frage ich mich, wozu die tausend anderen Dinge im Haus aufbewahre? Wenn ich genau hinschaue, habe ich obige Ausstattung abgesehen von Kühlschrank, Kachelofen und Fotoalben auf meinem Segelboot Shadow. Dort fühle ich mich besonders wohl, weil alles so einfach und übersichtlich ist.

Frühlingsputz im Kleiderschrank

In drei Anzugshosen passte ich schon vor Corona- Was- essen – wir- jetzt- Tagen nicht mehr hinein. Ich hatte neue, bequeme blaue „Banker- Anzug“- Hosen als Ersatz gekauft. Außerdem gehört zu einer gemusterten Hose der Blazer im gleichen Muster.

Kleidung, die ich nicht trage, werfe ich in den Spendencontainer. Einen älteren Blazer gab ich mit in den Spendensack. Somit hoffe ich, dass die zwei Blazer und drei Hosen einen neuen Besitzer finden. Vermutlich wird alles geschreddert.

Ein wertvolles Marken- Dirndl schenkte mir vor fünf Jahren eine Freundin. Obwohl ich mehrfach Gelegenheit hatte, es zu tragen, wie auf der die Mai- Dult oder dem „Kleinen Oktoberfest“ im Segelverein, hing es ungenutzt im Schrank. Ich bin einfach nicht der volkstümliche Typ und spreche nicht einmal Dialekt. Daher werde ich der Freundin das Dirndl zurückgeben, damit sie es verkaufen kann.

Daneben entdeckte ich auf einem Bügel einen schwarzen Rock und Top, den ich vor 17 (!) Jahren in meinem Auslandsjahr in Dublin in der Arbeit trug. In Deutschland kam ich mir darin overdressed vor und hob beides zur Erinnerung an eines der besten Jahre meines Lebens auf. Zeit, die Kleidung gehen zu lassen und die Erinnerungen weiterhin im Herzen zu behalten.

Welche fünf Kleidungsstücke könnt Ihr ausmisten?

Bitte nicht berühren

Heute möchte ich mit Euch diesen Tipp teilen:

Holt zum Entrümpeln eine Freundin ins Haus. Sie soll die Gegenstände hochhalten und Euch fragen: „Möchtest Du das behalten oder spenden?“

Der Trick besteht darin, dass Ihr die Sachen nicht mehr anfassen dürft. So baut man keine Verbindung dazu auf. Und dass Ihr einer Freundin schwer vermitteln könnt, warum Ihr beispielsweise alten Modeschmuck behalten wollt.

Ich habe dieses Vorgehen ohne den psychologischen Background mit meinem Mann angewendet, als wir seine zirka fünfzig T- Shirts entrümpelten. Ich hatte die Shirts auf das Bett gelegt und ihm dann jedes einzeln gezeigt und gefragt, ob er es behalten oder spenden möchte. Hat super funktioniert und ging sehr schnell.

Mäuseburgen auf dem Dachboden

Eigentlich wollte ich für meinen Sohn flugs fünf alte Playmobil- Indianer aus einer meiner zwei Playmobilkisten holen. Als ich die Kisten hochhob, fielen die Playmobil- Spielsachen auf den Boden.

Mäuse hatten den Pappkarton total geschreddert.

Somit wusste ich, wo mein nächstes Aufräumprojekt stattfinden wird: Pappkartons auf dem Dachboden umfüllen, klein machen und Papierschnipsel auffegen. Mein Mann meinte, man müsste dazu einen Industriestaubsauger vom Baumarkt ausleihen. Handfeger, Schaufel und Müllsack taten den Job genauso.

Erstens füllte ich den gesäuberten Inhalt der zwei Playmobilkisten in eine große, luftdichte Box um. Zweitens faltete ich die zwei kaputten Umzugskartons klein in einen Müllsack zusammen. Drittens fegte ich den Boden sauber. Eine halbe Stunde lang den Boden um den Kamin herum und die Deckel aller Plastikboxen gefegt, damit der Kaminfeger nicht mehr durch die Mäuseschnipselberge waten muss.

Viertens nahm ich mir den Christbaumständer vor und trennte ihn vom Pappkarton. Fünftens passten vier Weihnachtslaternen in die Plastikweihnachtsbox und der Schuhkarton flog in den Müllsack.

Sechstens fegte ich den Schmutz von meinem Fisher-Price- Parkhaus ab, das mir mein Vater mal von einer USA- Reise mitbrachte, und brachte es in einer Plastibox neu unter.

Insgesamt verbrachte ich drei Stunden auf dem Dachboden, die aber im Flow verflogen.

Das Ergebnis begeistert mich: Alle Kisten auf dem Dachboden sind sauber. Der Holzboden sieht erheblich besser als vorher aus. Die attraktiven Brutplätze für Mäuse im Haus sind reduziert. Eine einzige Pappumzugskiste mit Campingsachen von meinem Mann steht in der Ecke, die durch eine Plastikkiste ersetzt werden wird.

Der nächste Schritt wird sein, mich von etwas zu trennen.

Vielleicht wollt Ihr Euch am Wochenende auch drei, vier oder fünf Kisten auf dem Dachboden vornehmen?

Fazit zum konsumfreien Januar

Dank des Lockdowns waren die Versuchungen, etwas „Unnötiges“ zu kaufen, sehr gering. Ich habe meinen Vorsatz eingehalten, nur Lebensmittel und aufgebrauchte Drogerieartikel zu erwerben.

Die Amaxxx- App sollte im Januar überhaupt nicht benutzt werden. Das hat nicht geklappt. Denn es waren im Supermarkt und Drogeriemarkt wie erwartet die FFP2- Masken ausverkauft. Die FFP2- Masken waren mit dem Vorlauf von einer Woche in Bayern Pflicht für die Öffis und Geschäfte. Gedankenlos klickte ich auf den „Besteller“ der Masken bei Amaxxx, um enttäuscht festzustellen, dass das Lieferdatum der 9. Februar sein wird. Storno ging nicht. So setzte ich eine zweite Bestellung auf, die das Lieferdatum 19. Januar versprach, allerdings nicht einhielt. Inzwischen gab es wieder im Supermarkt die FFP2- Masken. Was für ein unnötiger Kauf bei Amaxxx.

Am Monatsende hatte ich 500 Euro für das Sparbuch übrig, dafür war das Geschirrspüler -pulver, – salz und weitere Vorräte alle.

Folgende Wünsche hat die Werbung bei mir geweckt, die ich mir im Februar erfüllen werde:

  • Ein Buch von Barbara Erlenkamp von Medimxxx (lief als Banner- Werbung)
  • Eine Frisörschere von Amaxxx
  • Zwei Dosen Bootslack von Compxxx
  • Lego- Ostergeschenk für meinen Sohn von Ebxx- Kleinanzeigen

Was habt Ihr im Lockdown vermisst?