Simplify your Briefe

Auch in den Zeiten von papierlosen E- Mail- Verkehr flattert doch einiges an Briefen auf Papier in das Haus.

Hier habe ich folgende Methoden gefunden, um die Kommunikation zu vereinfachen. Stilvoll geht anders, dafür geht es so einfach.

Erste Methode:

Direkt auf das empfangene Schreiben kritzle ich mit Kugelschreiber meine Antwort darauf.

Wenn ich z.B.  ein beglaubigtes Zeugnis zusenden soll, dann schreibe ich direkt auf den erhaltenen Brief: “ Sehr geehrter Herr X, anbei das gewünschte Zeugnis. Mit freundlichem Gruß, Kerstin XYZ.“ Und das Zeugnis lege ich bei.

Der große Vorteil dieser Methode ist, dass das Anschreiben das Haus wieder verlässt und sich keine unnötigen Papierstapel bilden können. Außerdem spart man umweltfreundlich Papier.

Zweite Methode:

E- Mail ausdrucken und in das Kuvert legen.

Z.B. bekomme ich per E- Mail die Aufforderung , ein Rezept vom Arzt einzuschicken. In diesem Fall drucke ich das E- Mail aus und versende es wieder mit Kugelschreibergekritzel analog zur ersten Methode.

Welche Ideen habt Ihr dazu ?

 

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Challenge für September Teil 4 von 4: Donau so vielfältig (und auch in blau)

Durch Zufall hat sich das Foto- Motto für die letzte Septemberwoche ergeben: Die Brücken an Naab und Regen. Natürlich wie immer auf meinem Arbeitsweg abgelichtet.

Am Freitag der Vorwoche musste ich einer Demo ausweichen und machte einen Schnappschuss der Steinernen Brücke. O- Ton meiner Cousine: „Also, da finde ich die Alte Mainbrücke in Würzburg viel schöner.“

Und am Montag zeigte sich ein prächtiger Sonnenaufgang über der Holzbrücke für die Fussgänger nach Mariaort.

Morgens verhüllen sich die Brücken im Nebel. Dafür strahlen sie in der Abendsonne umso mehr.

Zum Abschluss meiner Fotochallenge habe ich doch noch eine Art Fischreiher vor die Linse bekommen. Er konnte mir hinter einem Zaun nicht entkommen. Sogar eine neue Gattung: den Metallreiher. 😉

Zu den Brücken:

  • Der Eiserne Steg führt zur Wöhrdinsel
  • Die Donau von oben von der Osttangente gesehen
  • Ohne Brücke- aber dafür Donau soooooo blau
  • Mariaorter Fussgängerbrücke
  • Zugbrücke bei Kleinprüfening- spielt „Fog- Nebel des Grauens“ nach
  • A93 Autobahnbrücke unverhüllt häßlich
  • Nochmal A93 von unten. Diesmal im milden Abendlicht.
  • Radlerbrücke neben der A93 (2 Bilder)
  • A93 – die Dritte. Diesmal ganz mystisch im Morgennebel.
  • Brücke am ehemaligen Donaumarkt. Mit Schaufelraddampfer.
  • Und pur.
  • Zum Abschluss der Brückenbilder der Brückenheilige St. Nepomuk bei Mariaort.
  • Neue Art entdeckt: „Metallreiher Kerstinsensis“

 

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Challenge für September Teil 3: Donau so vielfältig (und auch in blau)

Die Mottos der letzten Woche: Neue Inseln entdeckt, Regenwetter getrotzt und an Fotosafari gescheitert.

Zu meiner eigenen Überraschung habe ich eine neue Donauinsel entdeckt. Vor der großen Donauinsel bei Mariaort trotzt ein kleiner Felsen mit Bäumen den Wassermassen. Die Insel war mir nie aufgefallen, obwohl ich täglich daran vorbei rauschte.

An zwei Tagen schüttete es und die Kamera blieb im Trockenem. Ich selbst dagegen kämpfte mich zur Arbeit durch.

Schon in der Vorwoche war mir ein wunderschöner Fischreiher aufgefallen, der im Abwasserkanal vor Winzer nach Fischen jagt. Mein erster Versuch war eine prompte Vollbremsung mit quietschender Bremse, was den Vogel aufschreckte. Er flog davon. Der nächste Versuch: Ganz langsam fahre ich am Fischreiher vorbei und halte in rund 10 Meter Abstand. Der Vogel schaut interessiert zu mir herüber und bleibt stehen. Als ich die Packtasche öffne, um die Kamera heraus zu holen, floh er wieder. Daheim habe ich im Vogelbestimmungsbuch nachgelesen, dass die Fischreiher total anspruchslos sind. Sie können in Süßwasser und Salzwasser überleben und das auch ganzjährig, wenn das Gewässer nicht zufriert. Sie fressen total gerne Mäuse und nicht nur Fische.

Erkenntnis der Woche 3: An mir ist kein Tierfotograf verloren gegangen.

Idee für Euch: Haltet diese Woche die Augen nach einem Wildtier offen und lest etwas über es nach. Das Gehirn liebt es, Neues zu lernen und sogar die Zeit vergeht langsamer.

Bildtitel:

  • Hagebutten am Abwasserbecken der B8
  • Herbstfarben
  • Da konnten sich die Betonbauer mal austoben. Die kurvenreiche Autobahnauffahrt zur A93.
  • Die große Donauinsel vor Mariaort. Einen Teil der Insel hat der Bund Naturschutz gekauft und re- naturiert. Der Rest wird landwirtschaftlich genutzt.
  • Neu- Entdeckung: Die kleine Donauinsel.
  • Drei Mal Abendstimmung auf der großen Donauinsel.
  • Schwanensee. Die Schwäne kommen zum Überwintern in die Naab.
  • Warmwassernebel an der Naabspitz.
  • Immer aktuell: Halt‘ Deine Donau sauber !
  • Sperrseil vor dem Wasserkraftwerk.
  • Sonnenblumen- Lichtblicke im nebeligen Herbst

 

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Entspannt durch das alltägliche Morgenchaos

Jeden Morgen begrüßen mich die Katzen maunzend und werden mit eine Portion leckeren Nassfutter glücklich gemacht. Voller Energie springen sie aus dem Küchenfenster und rennen und schleichen durch den Garten. Währenddessen schreibe ich in der nun ruhigen Küche einige Zeilen in mein Glückstagebuch (siehe mein Beitrag „Glücksbuch“ vom Nov. 2016). Ein Morgenritual, das ich jedem empfehlen kann. Sogar Personen, die sich nicht für die geborenen Schriftsteller halten. Der Text wird ja nicht veröffentlicht.

Als zweites räume ich den Geschirrspüler aus. Statt mich über diese unbeliebte Hausarbeit zu grämen, betrachte ich es als Morgenritual Teil 2. Radio, Handy oder Tablet dürfen die Stille nicht stören. Sie bekommen später meine Aufmerksamkeit. Ich räume immer in der gleichen Reihenfolge den Geschirrspüler aus und erreiche damit einen beinahe meditativen Zustand. Zuerst wird der saubere Inhalt des unteren Geschirrspülerfachs in die Schrankfächer von links nach rechts und die Schubladen von oben nach unten verteilt. Die Fächer und Schubladen werden jeweils geöffnet und sofort wieder geschlossen. Sorgt für eine aufgeräumte Atmosphäre. Dann kommt das obere Geschirrspülerfach nach derselben Logik an die Reihe. Das schmutzige Geschirr wandert in den leeren Geschirrspüler.

Zum Abschluss wische ich Spüle, Arbeitsplatte, Herd und die Fläche vor den Katzennäpfen mit Glasreiniger sauber. Alles strahlt und wartet auf seinen täglichen Arbeitseinsatz.

Die erste Viertelstunde des Tages gehört mir ganz alleine. Dafür stehe ich sogar eine halbe Stunde früher auf. Um 05:30 Uhr !

Tipp für Euch: Sucht Euch eine Hausarbeit und betrachtet sie doch einmal als Meditation. Führt sie stets nach der derselben Methode aus. Morgens zwei Blusen bügeln, den Badezimmerboden wischen, alles eignet sich.

Mit der schönsten Ruhe nach erholsamen Morgenritualen ist es spätestens vorbei, wenn eine Stunde später alle gleichzeitig das Haus verlassen müssen.

Damit wir drei nicht im Eingang stecken bleiben und uns in die Quere kommen, haben wir in den letzten zwei Wochen folgenden Ablauf entwickelt.

Thorgers Schulranzen samt Sportsachen, Pausenbrot und gefüllter Trinkflasche, Jens Tasche mit seinen Unterrichtsunterlagen und meine Tasche mit Arbeitskleidung (siehe mein Beitrag „Der blaue Bankeranzug“ vom Dez. 2016) und Geldbeutel hängen an der Garderobe parat. Jetzt noch Pausenbrot zuzubereiten oder Sachen zu suchen verursacht unnötigen Stress. Die Haustürschlüssel warten am Schlüsselbrett auf uns.

Jens verlässt als Erster das Haus. So weit so gut- ein Familienmitglied aufgeräumt.

Thorger werden die Zähne geputzt. Dadurch weiß er, dass es gleich zum Schulbus losgeht und er hört mit dem Spielen auf.

Als nächstes gilt das von mir leicht variierte Sprichwort: Frauen vor den Kindern zuerst. Ich schlüpfe in meine Straßenschuhe und meine Jacke. Und schließe schon einmal die Haustüre auf, damit ich nicht mit Thorger um den Türgriff kämpfen muss.

Der letzte Schritt besteht darin, Thorger seine Turnschuhe und die Fleecejacke anzuziehen. In dem „Draußen“- Outfit stürmt er hinaus zum Gartenteich.

Ich kann in Ruhe Schulranzen und meine Tasche in die Hand nehmen, die Tür natürlich abschließen und zum Carport aufbrechen. Der Busfahrer holt dankenswerterweise dort seinen kleinen Fahrgast jeden Früh ab.

Meine Ideen in verallgemeinerter Form für Euch:

  • Eure Taschen komplett gepackt bereit stellen
  • Eure Schlüssel und Geldbeutel immer an demselben Ort aufbewahren
  • Kleines Ritual einführen, an dem die Kinder erkennen, dass es losgeht
  • Nicht alle gleichzeitig aufbrechen
  • Erst sich selber fertig anziehen, danach die Kinder
  • Wissen, wo die Kinder hinrennen

Wie Ihr an meinem Ablaufplan lesen könnt, habe ich meinen Spitznamen „Der Admiral“ nicht umsonst. :-)

 

 

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Challenge für September Teil 2: Donau so vielfältig (und auch in blau)

Letzte Woche habe ich wieder am Morgen und am Abend auf dem Arbeitsweg einen Fotostopp eingelegt. Mit der Kamera hielt ich Motive entlang der Naab und der Donau fest.

Erkenntnis aus Woche 2:  Um eine schöne Stimmung am Wasser zu erleben, muss man gar nicht an das Meer fahren.

Bildtitel:

  • Diesig wie in Schottland, ist aber die Naab
  • Dult is‘ (Volksfest/ Oktoberfest) und deren Spiegelung im Donaukanal
  • Das Wasser sollte außerhalb des Bootes sein (Traditionelle Zillen aus Metall und aus Holz)
  • Da haben wir den Salat- und gleich einen Kilometer davon
  • Stadthafen mit Schiff Paula
  • Die Wallfahrtskirche imitiert einen Vulkankegel
  • Der Stadtwesten a la William Turner (dem Maler, nicht dem Piraten!)
  • Zwielicht (=Twilight – nur ohne Vampire) über dem Naturschutzgebiet nahe Mariaort
  • Hopfen und Beeren- wächst an der Naab
  • Streber- ein treffender Name für ein Arbeitsschiff. Das Wasserkraftwerk wird renoviert.
  • Morgensonne über der Donau, gegenüber dem Westbadweiher

 

 

 

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Challenge für September: Donau so vielfältig (und auch in blau)

„Wo fährst Du denn mit Deinem Kajak?“ fragte mich ein Kollege vor Jahren.

„Immer den gleichen Abschnitt der Naab und der Donau. Von X nach Y.“ antwortete ich.

„Wird Dir das denn nicht langweilig?“ wunderte sich der Kollege.

„Nein. Die Flüsse sehen jeden Tag anders aus.“ meinte ich.

An das Gespräch habe ich mich im August erinnert, als ich an der Naab entlang fuhr. Mit offenen Augen kann man jeden Tag etwas Neues und Schönes entdecken. Achtsamkeit nennt sich das heute und ist total angesagt.

So habe ich am 4. September damit begonnen, auf dem Weg zur Arbeit morgens und abends die Naab oder die Donau zu fotografieren. Sogar andere Radfahrer haben angehalten und mich gefragt, was es zu sehen gibt.

Na, jede Menge, wie ich finde. Seitdem rausche ich nicht mit Tunnelblick zum Arbeitsplatz, sondern achte auf Motive am Wegesrand.

Erkenntis nach Woche 1:

Eine kurze Pause auf der Radtour bringt Ruhe in den Arbeitsweg.

Zu den Motiven:

  • Kanadische Goldrute im Morgentau
  • Lebensmotto auf der Naabspitz
  • Fisch schnappt nach Wolke
  • Naab macht einen auf Monet (Seerosenblätter)
  • Morgensonne über dem Westbad Regensburg
  • Abendstimmung am „Surfenden Scheißhaus“ (dem nördlichsten Punk der Donau)
  • Wellen eines Kreuzfahrtschiffes im Abendlicht
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100 Dinge in 1 Stunde wegwerfen

Auf meinem Lieblings- Minimalismus- Blog hat die Autorin Courtney aufgerufen, in einer Stunde 100 Dinge zu entrümpeln.

https://bemorewithless.com/decluttering-burst/

Da habe ich gleich mitgemacht, denn ihre Idee fand ich spannend. Man soll den Wecker auf 60 Minuten stellen und nach und nach alle Räume durchforsten. Ob das klappt ?

Am Sonntag waren die Katzen und ich alleine daheim. So hatte ich freie Bahn zum entrümpeln. Ich habe den Küchenwecker auf 60 Minuten gestellt. Angefangen habe ich mit dem Vorratsschrank. Allerdings wusste ich nicht auswendig, welche Produkte im ersten Halbjahr von 2017 abgelaufen sind. Für diese Aktion rechnete ich mit einer ganzen Extra-Stunde.

So räumte ich das oberste Fach komplett aus und wischte es sauber. Die „verdorbenen“ Lebensmittel landeten im Wäschekorb, die noch haltbaren wieder im Schrank. Den Vorgang habe ich für alle vier Fächer wiederholt. Anschließend die Papierverpackung und Gläser für das Recycling von ihrem Inhalt getrennt.

Mein Tipp für Euch:

Vorräte nach Themen sortieren. Zum Beispiel:

1. Mehl, Zucker, Stärke, Müsli

2. Nudeln und Gemüsekonserven

3. Gewürze und kleine Backzutaten (Backpulver)

4. Öle, Essig und Tee (unterstes Fach)

Nach vierzig Minuten war ich mit dem Schrank fertig. Fehlten allerdings alle anderen Zimmer. Wecker zurück auf 60 Minuten.

Während der letzten Woche hatte ich schon überlegt, was weg kann:

Flohmarkt- Kandidaten:

Meine DVDs, die ich dieses Jahr kein einziges Mal anschaute

Spiele, für die mein Sohn zu alt ist oder die wir nie gespielt haben

Alle Kleidung meines Sohnes, die Größe 122 oder kleiner ist

Der Flohmarkt findet Anfang Oktober statt. Was ich dort nicht verkaufe, spende ich am Folgemontag immer der Caritas oder bringe es auf den Recyclinghof. Ansonsten lagert man die Sachen nur woanders (im Keller anstelle des Kinderzimmers) statt sie wirklich loszuwerden.

Spendencontainer:

Sommerkleidung, die ich den ganzen Sommer nie trug

Rosa Kleidung (Nicht meine Farbe. Egal, was die Farbberaterin sagte.)

Müll/ Recycling:

Plastikdosen, die nicht benutzt werden

Kaputte Teller

Duschgel ohne Angaben zur Haut- Verträglichkeit

Reste von Bodylotion und Hautcreme

Zimmerdeko, die sich nicht richtig putzen lässt und kaputt ist

Putzmittel, die ich nicht benutze

Kürzlich hatte ich gelesene Taschenbücher und Fachbücher über das Internet verkauft. Hier fiel nichts an.

In sage und schreibe 38 Minuten füllte sich die komplette Wäschewanne mit Tand. Das Umräumen in Flohmarktkisten oder Mülleimer schaffte ich in 10 Minuten.

Nun fühlte ich mich voller Energie und schaute mich im Garten um. Der Sommer ist vorbei. Zwei verblühte Margeriten- Bäume und einen zerschredderter Drachenbaum schnitt ich mit der Gartenschere klein. Die Pflanzenreste und die Erde aus den Kübeln brachte ich zum Kompost.

 

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